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Familiale Pflege

Angebot der Familialen Pflege in der LNK Dr. Spernau  

 

Ausgebildete Pflegetrainerinnen beraten und unterstützen Sie als pflegende Angehörige unserer Patienten.

 

Das Angebot der LNK Dr. Spernau ist speziell dafür ausgelegt, Hilfestellungen schon während des Aufenthaltes Ihres zu Betreuenden als auch nach der Entlassung zu geben.

In professionellen Pflegetrainings, die bereits während des Aufenthaltes stattfinden, können pflegende Angehörige bzw. Bezugspersonen der Patienten erlernen, wie Sie mit Alltagssituationen gut umgehen und den (Pflege)- Alltag zu Hause bestmöglich gestalten können.

Bis zu sechs Wochen nach der Entlassung können die Pflegetrainerinnen Sie zu Hause betreuen, und Ihnen in Ihrer Pflegeumgebung Fragen beantworten, sowie Pflegetechniken vermitteln und den Umgang mit Pflegehilfsmitteln erläutern.

Grundsätzlich geht es jedoch um die ständige Beziehungsarbeit, die das direkte Umfeld eines psychisch kranken Menschen rund um die Uhr zu leisten hat. Insbesondere bei Depressionen und demenziellen Erkrankungen ist das eine enorm wichtige Aufgabe, da die Patienten sich mit fortschreitender Erkrankung verändern können und in vielen Fällen nicht mehr wie gewohnt reagieren. Auf die häuslichen Bezugspersonen kommt dann die Aufgabe zu, eine aktivierende Pflege zu betreiben, die den Erkrankten eine feste Tagesstruktur und die Teilhabe am Leben ermöglicht.

Die Trainerinnen erarbeiten mit Ihnen als Angehörige ein Konzept aus, wie Sie mit der Situation umgehen können und auf welche Anzeichen Sie im Alltag besonders achten sollten.

 

Unsere Pflegetrainerinnen, Frau Helga Kossack und Frau Ursula Reese, erreichen Sie unter

der Tel:  05222/188-433 oder per E-Mail: pflegende-angehoerige@lnk.de

 

Termine finden Sie unter der Rubrik: Termine

 

 

Das Projekt „Familiale Pflege“ wurde vor zehn Jahren vom Land NRW initiiert und durch die Universität Bielefeld konzipiert. Die AOK fördert das Projekt durch Zuschüsse. Mittlerweile nehmen über 300 Krankenhäuser an dem Projekt teil.

Für weiter führende Informationen zu dem Projekt klicken Sie den folgenden Link an.   

http://www.uni-bielefeld.de/erziehungswissenschaft/ag7/familiale_pflege/modellprogramm/index.html