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1. Schüler-Kongress zum Thema Demenz & Generationen Gemeinschaft

Pionierarbeit zum 3. Deutschen Diversity Tag, 9. Juni 2015 in Bad Salzuflen

Bad Salzuflen. Am 9. und 11. Juni 2015 findet am Vormittag im Kinosaal der Bad Salzufler Filmbühne der erste Schüler-Kongress zum Thema Demenz und Generationengemeinschaft statt. Die Veranstaltung setzt die aufklärende Bildungsinitiative des Bad Salzufler Fachkrankenhauses für Psychiatrie und Psychotherapie LNK Dr. Spernau mit einem Angebot für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 fort. Die beiden ausgebuchten Veranstaltungstage bieten ein dialogorientiertes Programm mit Experten-Interviews, Film- und Videoeinspielungen, um Einblicke, Anregungen und Lösungen zu den Herausforderungen des demographischen Wandels zu liefern. Am 27. Juni wurde das neue interaktive Event-Format mit Skype-Video-Konferenzen im Kinosaal erstmalig vorgestellt.

Der demographische Wandel stellt unsere Gesellschaft in den kommenden Jahrzehnten vor große soziale, ökonomische und humanitäre Herausforderungen. Menschen werden immer älter und soziale Bindungen nehmen ab. Vereinzelung, gerade von älteren Menschen, findet häufig ihren Grund in Vorurteilen, wie sie speziell bei Demenzkranken auftreten.

Die Geschäftsführerin Aletta von Hardenberg erläuterte am Mittwoch, 27. Juni, live aus Berlin über Skype auf der Kinoleinwand die Ziele des 3. Deutschen Diversity Tages am 9. Juni. Die Kongress-Premiere mit seinem Beitrag zur „Generationenvielfalt“ wirbt an dem bundesweiten Aktionstag für Toleranz, Fairness und gegenseitige Wertschätzung zwischen den Generationen.

Thematisiert wird das Älterwerden, der Wertekanon von Familien, als Lösungsansatz für den Zusammenhalt von Jung und Alt sowie speziell die Gefühlswelten von Demenzkranken und ihren Angehörigen. Initiator Alexander Spernau, Geschäftsführer des Bad Salzufler Familienunternehmens LNK Dr. Spernau setzt unter dem Motto „Information für mehr Integration“ auf ein modernes zielgruppenorientiertes Event-Format unter Einbindung von Internet und Kino-Infrastruktur.

Um einen nachhaltigen Beitrag zur Antistigmatisierung von Demenzkranken leisten zu können, wurde vor mehreren Wochen eine Projektplanungsgruppe gegründet. Die didaktische Leiterin der Bad Salzufler Gesamtschule Aspe unterstützte Programm-Konzeption und Ablauf. Neben einem zielgruppenorientierten Impulsreferat zum Thema Demenz an den Kongresstagen, übernahm Dr. med. Christian Kappe, als stellvertretender Chefarzt der LNK, den medizinisch fachlichen Teil der Planung. Verena Rothe, Leiterin der Geschäftsstelle Aktion Demenz e.V. unterstützte als Netzwerkpartner mit kompetenten Interviewpartnern und Programmempfehlungen. Die Marketingagentur der LNK, GetPeople lieferte Impulse dank mehrjähriger Erfahrungen im Bereich Konzeption und Umsetzung von Bildungsveranstaltungen im außerschulischen Lernort Kino.

Das zielgruppenorientierte Edutainment-Format sorgt an beiden Kongresstagen für ein vierstündiges, facettenreiches Lernerlebnis. Fernsehmoderator Stefan Leiwen führt durch ein Programm bei dem Interviewgäste und der Kinofilm Honig im Kopf, das Zusammenleben mit dem Demenzkranken einfühlsam veranschaulichen.
Berufliche Aspekte im Umgang mit der Krankheit werden von der 23 jährigen Angelique Wolf, als junge examinierte Altenpflegerin, vermittelt. Für die kompetente Beschreibung der Gefühlswelten von Angehörigen konnte unter anderem Karin Alex, 1. Vorsitzende und Gründerin der Alzheimer Selbsthilfegruppe e.V. Kirchlengern 1991, aus Bad Oeynhausen als Interviewpartnerin gewonnen werden.

Die Botschaft des ersten Schülerkongresses ist ganz einfach: Wie die junge Tilda, gespielt von Emma Schweiger, als Vertreterin der jungen Generation, kann jeder Schüler mit verständnisvoller Nächstenliebe älteren Menschen Lebensqualität schenken. Junge Menschen könnten wegweisend die Vorbildfunktion für eine Gesellschaft übernehmen, die nach dem Modell Familie handelt.


Zum Veranstalter LNK Dr. Spernau und Initiator von „LNK macht Schule“

Die LNK Dr. Spernau in Bad Salzuflen ist ein modernes Fach¬krankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie mit überregiona¬lem Einzugsgebiet. In einem stationären Bereich mit 101 Betten, einer Tagesklinik mit 15 Behandlungsplätzen und mehre¬ren Ambulanzen werden sämtliche psychiatrische Erkrankungen bei Erwachsenen behandelt. Spezial- und Schwerpunkstatio¬nen für affektive und schizophrene Erkrankungen, Alterspsychiatrie, qualifizierte Entzugsbehandlung und Psychotherapie bieten die Möglichkeit zur ganzheitlichen, stö¬rungsspezifischen Behandlung.

Weiterer Leistungsschwerpunkt ist die Erkennung und Behandlung von Hirnleistungsstörungen durch die Abteilung für klinische Psychologie und Neuropsychologie. Verschiedene Ergo- und Physiotherapie-Angebote werden patientenorientiert in den klinikeigenen Räumlichkeiten sowie im gegenüber-liegenden Kurpark und der angrenzenden Historischen Altstadt von Bad Salzuflen angeboten.

Seit 2006 leitet Alexander Spernau, Enkel des Klinikgründers Dr. med. Herbert Spernau, die LNK in der dritten Generation. Seit 2013 geht Spernau mit seinem Team neue Wege, indem die LNK mit Bildungsveranstaltungen informiert und aufklärt. Der „LNK Hospitationstag“ für Medizinische Fachangestellte in Arztpraxen und Berufsschulklassen sowie das Kongressformat unter dem Label „LNK macht Schule“ sind innovative Beiträge gegen Stigmatisierung in der Region Ostwestfalen.

www.lnk.de  |   www.lnk-macht-schule.de